Politik und Strategie der Digitalisierung


Beiträge des Themen-Tracks „Politik und Strategie der Digitalisierung“
14:00 Uhr bis 16:30

mLab Gebäude C Raum 005

Dr. Klaus Wannemacher, HIS-HE
Organisation digitaler Lehre

Bianca Höfler-Hoang, Uni Trier
Zukunft gestalten: TRIGITAL 2020 – Die digitale Lernumgebung der Universität Trier

Markus Faller, Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst Sachsen
Rechtsfragen der Digitalisierung

Dr. Margret Groß-Hardt, Michaela Jindra, Pädagogisches Landesinstitut Rheinland-Pfalz
Online Lehren und Lernen – Auf dem Weg zum Virtuellen Schulcampus RLP

Dr. Marc-André Grebe, Hochschule Koblenz
Offene Hochschule: Die Digitalisierung der Lehre im Bereich berufsbegleitender Studienprogramme und ihr Beitrag zur Profilbildung der Hochschule Koblenz

Moderation: Dr. Martin Pöhnlein, Hochschule Koblenz


Hintergrund „Politik und Strategie der Digitalisierung“

Der tiefgreifende digitale Wandel, der derzeit den gesamten Bildungsbereich betrifft, wirft die Frage auf, in welchem Maße die Gestaltung des Veränderungsprozesses im gesellschaftlichen Dialog ausgehandelt wird und welche strategischen Schwerpunkte auf unterschiedlichen organisationalen Ebenen gesetzt werden sollten. Welchen Rahmen kann die Bildungspolitik dabei schaffen? Welche strategischen Vorkehrungen sind für Bildungseinrichtungen in einer digitalen Welt erforderlich? Reichen bspw. die von der AG Governance und Policies des Hochschulforums Digitalisierung genannten Bereiche Organisation, Technologie, Finanzen und Recht aus oder bedarf es weiterer strategischer Zielrichtungen? Oft übersehen werden die Potenziale im Bereich der Lehre. Können wir mit den erweiterten digitalen Möglichkeiten auch einen Wandel in der Didaktik erzielen, im Sinne einer Veränderung, die zur Verbesserung von Lehren und Lernen sowie zu einer neuen Lern- und Lehrkultur führt? Wie sieht es mit den digitalen Inhalten und Angeboten aus? Die Öffnung von Bildungsangeboten wird durch das Internet als Basistechnologie enorm befördert und zu einem hochschulstrategisch relevanten Faktor. Benötigen wir auf unterschiedlichen Ebenen (wie Fachbereich, Hochschule, Bundesland, …) eine Content Policy sowie die weitere Anbahnung von Kooperations- und Austauschmodellen? Kooperaton und Vernetzung ist neben der inhaltlichen oder Angebotsseite insgesamt ein Kernbereich der Digitalisierung. Wird hochschulübergreifenden, bundesländerübergreifenden sowie internationalen Zusammenarbeiten aktuell aus strategischer Perspektive ausreichend Bedeutung beigemessen? Nicht zuletzt ist auch aus strategischer und politischer Perspektive die Frage nach den zu erwartenden und anzustrebenden „digitalen Kompetenzen“ der Akteure zu stellen? Gilt es die Medienkompetenzen der Bildungsakteure noch weiter auszubauen, bspw. durch weitere Unterstützungs- und Weiterbildungsangebote? Reicht die Entwicklung von Medienkompetenzen aus oder benötigen wir einen breiteren Ansatz „Digitaler Schlüsselkompetenzen“, der Kommunikationskompetenzen ebenso wie Informations-, Vernetzungs- und Kooperationskompetenzen im Kontext von Lernen und Lehren berücksichtigt.

Die skizzierten Fragestellungen sind Gegenstand der Beiträge des Themen-Tracks Politik und Strategie der Digitalisierung, der unter Beteiligung der AG Governance und Policies des Hochschulforums Digitalisierung geplant und durchgeführt wird.