„Bildung in der digitalen Welt“

27. Juni 2016

Universität Koblenz-Landau

Campus Koblenz
(Gebäude D)

Beginn 09:30 Uhr


Die Veranstaltung findet in diesem Jahr gemeinsam mit den Koblenzer eLearning-Tagen (KELT) in Kooperation des Virtuellen Campus Rheinland-Pfalz (VCRP), dem Institut für Wissensmedien der Universität Koblenz-Landau (IWM) und der Hochschule Koblenz statt.
Der Track „Selbststudium digitale – Lernen à la carte“ wird im Rahmen der KELT am Dienstag, dem 28. Juni, bis 13 Uhr mit praxisnahen Vorträgen und einem hands-on Angebot für die Teilnehmer fortgeführt.

An der Veranstaltung beteiligt ist auch die Themengruppe „Governance & Policies“ des Hochschulforums Digitalisierung.

 

Zum Programm

 

Im folgenden Video stellen Peter Ferdinand und Konrad Faber die Veranstaltung kurz vor.

 

 

Der E-Learning-Tag Rheinland-Pfalz ist eine landesweite Veranstaltung, die im zweijährigen Rhythmus stattfindet und vom VCRP sowie in diesem Jahr von den Koblenzer Hochschulen organisiert wird. Er richtet sich an alle E-Learning-Interessierte aus Hochschule, Schule, Bildungseinrichtungen der beruflichen Bildung und Weiterbildung sowie des betrieblichen Kontexts.

An der Veranstaltung wirken die Hochschulen des Landes – insbesondere die E-Learning-Support-Einheiten – ebenso wie Lehrende und Projektvertreter aktiv mit.

Ziel der Veranstaltung ist, ein aktuelles Bild der E-Learning-Aktivitäten und den zukunftsweisenden Einsatz elektronischer Medien in Rheinland-Pfalz zu präsentieren sowie aktuelle Trends in Zusammenhang mit dem Basismedium Internet zu diskutieren.

 

Thematischer Hintergrund der Veranstaltung – „Bildung in der digitalen Welt“

Die Digitalisierung durchdringt weite Teile unseres alltäglichen Lebens. Davon ist der Bildungsalltag ebenso betroffen. Das Lernen und Lehren mit digitalen Medien intensiviert sich. Ebenso werden die organisatorischen Rahmungen oder die inhaltlichen Verfügbarkeiten  durch internetbasierte Medien und Dienste wahrgenommen. Begriffe wie „Digitale Bildung“, „Digitales Lernen“ oder „Digitalisierung der Lehre“ halten Einzug in den Sprachgebrauch. Auch wenn die Begriffe bei genauerem Hinschauen etwas unscharf daherkommen, sind sie dennoch Ausdruck einer Verbreiterung der bisherigen Debatte, die mit E-Learning umschrieben war.

Die Digitalisierung hat in jüngster Zeit enorm an gesellschaftlicher Aufmerksamkeit und politischer Bedeutung gewonnen. Dadurch ergibt sich eine gegenüber früheren Jahren neue Qualität in den Diskussionen über den Einsatz digitaler Technologien in der Bildung. Im Mittelpunkt steht weiterhin Lernen und Lehren. In das Blickfeld geraten aber immer mehr auch die umgebenden Aspekte, wie bspw. die Kompetenzen der Akteure, Infrastrukturen, Abläufe oder auch Politik und Strategien der Bildungsorganisationen. Dadurch ergeben sich weitergehende Fragen, beispielsweise:

  • Sind wir auf dem Weg in eine Digitalkultur und – wenn ja – durch welche Merkmale ist diese gekennzeichnet?
  • Wie steht es mit den „digitalen Kompetenzen“ von Lernenden, aber auch von Lehrenden?
  • Sind wir bereit für mehr Individualisierung oder sogar Personalisierung in der Bildung?
  • Welche Möglichkeiten der Öffnung von Bildungsangeboten bieten sich? Welche Herausforderungen sind damit verbunden und wie kann man sie adressieren?
  • Wie offen gehen wir zukünftig mit unseren Inhalten um?
  • Welche Fragen sind beim Teilen von Bildungsmaterialien noch zu klären?
  • Wie sieht es aus strategischer Perspektive aus? Brauchen wir eine Governance, die den Akteuren den Weg in all der Dynamik des Digitalen aufzeigt?

Diesen Fragen geht der diesjährige E-Learning-Tag Rheinland-Pfalz, der unter dem Titel „Bildung in der digitalen Welt“ steht, nach.